Soeben taucht bei mir ein interessanter Beitrag auf.
Ich lese, weitergeleitet von Stefan Hügel (Mineralienforscher):
Neue Studie: Bodenfruchtbarkeit und Intelligenz hängen weltweit zusammen
Forscher analysierten Daten aus 126 Ländern und fanden einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Fruchtbarkeit von Böden und den durchschnittlichen nationalen IQ-Werten. Der entwickelte Bodenfruchtbarkeitsindex erklärte dabei rund 34 % der weltweiten Unterschiede in den gemessenen nationalen IQ-Werten.
Die Autoren vermuten, dass nährstoffreiche Böden über die Versorgung mit wichtigen Spurenelementen wie Eisen, Zink und Jod langfristig die menschliche Entwicklung beeinflussen.
Kranke Böden machen dumm! Das beweist die Studie zwar nicht direkt, aber kann erstmalig eine starke Korrelation zeigen.
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Ende des Zitates.
Der „share.google“ Link führt zu diesem Artikel:
Die Studie ist hier zu finden: https://www.nature.com/articles/s41598-025-22539-5.pdf
In diesem Artikel ist auch ein Film enthalten, den ich hier einbette:
Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=sv92hOpR-ag
Was bedeutet das für uns?
Wenn wir über Humusaufbau sprechen, reden wir meistens über CO₂-Speicherung oder Ernteerträge, vielleicht noch über Pflanzengesundheit und eventuell noch über Schönheit von vitalen Pflanzen und ganz selten über reduzierte Kosten an Pflanzenschutzmitteln oder Pflegeeingriffen.
Aber es geht um viel mehr: Es geht bei Humusaufbau um die Versorgung mit essenziellen Spurenelementen. Wenn meine Service-Erlen mit ihren tiefen Wurzeln die Mineralien aus dem hessischen Unterboden hochholen, tun sie das nicht nur für das Wachstum der Esskastanien. Sie tun es letztlich für die Qualität der Maronen, die wir, unsere Nachfahren und alle Kunden über Jahrhunderte essen werden. Echter Humusaufbau ist biologische Gesundheitsvorsorge von der Wurzel auf – auch für unseren Geist.
Man bedenke in diesem Zusammenhang: Das Wort „Humus“ hängt direkt zusammen mit dem Wort „human“. Wir Menschen sind Erdlinge. In dem wir Humus erhalten, nähren und dort wieder aufbauen, wo er verloren gegangen ist, nähren wir unseren Körper, unseren Geist und unser Menschsein an sich.
Im übrigen stammt das Wort „Humor“ nicht direkt vom Begriff „Humus“ ab, aber immerhin von „humor“ = Feuchtigkeit, und feuchter Humus ist bei weitem günstiger für gesundes Gedeihen als staubtrockener Boden.
Damit der Bauer lachen kann, sollte er die Feuchte im Boden halten. Womit ich den Bogen schlage zum Yeomanspflug mit dem ich den Boden entlang den Höhenlinien oder Keylines ritze damit bei Starkregen das Wasser im Boden bleibt anstatt oberflächlich abzufließen und im schlimmsten Fall weiter talabwärts Überschwemmungen zu begünstigen.